Was haben Honza und Martin Rejmanek, das Vater-Sohn-Team-Piloten-Duo, den Sommer über getrieben? Eine ganze Menge. Unter anderem den kleinen Bruder Tomas auf ein Tandem-Abenteuer mitgenommen.

Honza hat uns jüngst ein Update geschickt, das mit folgendem vielversprechenden Satz begann: „Während ich hier an einem sehr windigen Startplatz im Owens Valley in Kalifornien sitze und darauf warte, dass der Wind nachlässt, habe ich endlich einen Moment Zeit, unsere Sommer-Highlights zusammenzufassen …“ Was er dann beschreibt, liest sich wie ein Lehrbuchbeispiel für ein gelungenes Familienleben unter Gleitschirmfliegern. In dem Sinne, dass es Lernen und Abenteuer in genau der richtigen Mischung vereint und mit jeder Menge Airtime würzt.

Martin, der nächstes Jahr 18 wird, hatte in der Schule eine Prüfung in Chemie anstehen und blieb zu Hause in den USA. Das hieß, dass nur Honza und Martins jüngerer Bruder Tomas für ihren traditionellen Gleitschirmurlaub in den Alpen nach Europa flogen. Am 23. und 24. Juni genossen sie eine 25-stündige Hike & Fly-Tour im Uhrzeigersinn rund um das Mont-Blanc-Massiv. Bei einer Basis über 4000 m und leichtem Wind war das Fliegen mit dem K2 3-Tandem ein Vergnügen, und zu Fuß waren nur etwa 12 km zu bewältigen. Ein tolles Aufwärmprogramm für eine 6-tägige Hike & Fly-Tour Anfang Juli von Annecy über Zermatt nach Fiesch. Die Kombination aus einem leichten Zelt und dem Tandem als Bettdecke sorgte für die ideale Schlafgelegenheit. Tomas nennt den K2 jetzt „die magische Flugdecke“. Vielleicht sollten wir als Hersteller darüber nachdenken, den Schlafkomfort in die Produktspezifikationen aufzunehmen.

Später im Juli machten sie einen Ausflug nach Sitka, Alaska. Nach mehreren Regentagen gab es einen perfekten Flugtag. Mit Martins altem Schirm, dem DENA (EN-A), und einem leichten Gurtzeug genoss Honza einen Nachmittag voller Flüge von Gipfel zu Gipfel und drehte sich in den Thermiken zusammen mit Weißkopfseeadlern. Zurück in Kalifornien, am letzten Tag im Juli, hatte Martin endlich seinen Chemieunterricht hinter sich und flog mit seinem MAKALU 5 (EN-B) seine persönliche Beststrecke. Er startete in den Sierra Nevada-Bergen in der Nähe von Lee Vining und flog bis zum Walker Lake in Nevada. Während Martin auf 4.800 m ganz gelassen blieb, erlebte Honza eine stressige Verfolgungsjagd im Auto, bei der der Kühler überhitzte und Martin beinahe auf sich allein gestellt gewesen wäre, um den Weg zurück zu finden. Zum Glück war der Motor in Ordnung und alles ging gut aus.

Wir freuen uns schon auf das nächste Update von der Familie Rejmanek und würden es gerne mit euch teilen. Folgt am besten UP Paragliders und Martin auf Instagram, damit ihr nichts verpasst.